Archiv für November, 2008

seltsam…

Posted in Studentenleben on November 27, 2008 by going2denmark

Gestern musste ich ein bisschen ueber Glueck nachdenken…wenn man es dringend braucht, ist es weit und breit nicht zu finden, aber wenn man nicht damit rechnet, hat man ploetzlich Glueck.

So ging es mir gestern. Als meine Visakarte gesperrt war und ich durch die Strassen von Kopenhagen gelaufen bin und gehofft habe ein bisschen Geld zu finden, lagen natuerlich nicht mal 50 Øre auf der Strasse. Aber Gestern auf meinem Weg zu IKEA sah ich ploetzlich etwas roetliches unter meinem Fahrrad vorbeiziehen, und natuerlich habe ich sofort eine Vollbremsung hingelegt. Gott sei Dank waren in dem Moment keine anderen Fahrradfahrer unterwegs, aber ein Fussgaenger. Und bevor dieser mir meinen Fund wegschnappt, bin ich schnell zurueck gesprintet um den 100 Kronen Schein aufzuheben. Das sind immerhin 12,50 € ! Allein in den 4 Jahren, die ich in Freising gewohnt habe, habe ich mindestens 60 € gefunden. Das ist ein Stundenlohn von immerhin 0,0017 €, und das habe ich alleine dadurch verdient, dass ich spazieren gegangen bin. Meine Familie sagt immer, ich sei ein Glueckskind, da ich an einem Sonntag geboren bin, aber wahrscheinlich habe ich einen inneren Kompass, der mich stetig zu Geld fuehrt. Wie ein Metalldetektor, nur eben ein Gelddetektor. Piep, piep, piep,…

Warum ich schon wieder bei IKEA war? Wo kann man bessere Wichtelgeschenke kaufen als bei IKEA. Die Menschen hier in Daenemark sind naemlich irgendwie verrueckt nach Weihnachten. Ich brauche insgesamt 3 Wichtelgeschenke und wir haben aber nur eine Weihnachtsfeier. Am 1. Dezember fangen sie hier mit der Uebergabe der Wichtelgeschenke an, und ich bin gleich die Erste. Leider habe ich 2 Maennernamen gezogen, und den einen Mann habe ich noch nie hier am Institut gesehen. Was schenkt man so jemanden? Das wird spannend. Und fuer die Weihnachtsfeier selbst brauche ich auch noch ein Wichtelgeschenk fuer jemanden Unbekanntes. Gott sei Dank kommt diese Woche mal wieder ein Fresspaket von meinen Eltern, mit Rocher und Ferrero Kuesschen. Wenn das mal keine guten Wichtelgeschenke sind…

Natuerlich poste ich am Montag, was ich bekommen habe und dann wird auch verraten, was ich meinem ersten Wichtelpartner geschenkt habe.

Schneestimmung und Beruhigungsfische

Posted in Studentenleben on November 23, 2008 by going2denmark

Der erste Schnee ist nun auch in Kopenhagen angekommen und hat mich in eine richtig gute Schneestimmung versetzt. Schon am Freitag hat es angefangen zu schneien als  ich noch im Institut war und es hat meine Stimmung echt angehoben. Vielleicht hat auch das Bier dazu beigetragen, dass sich meine Stimmung nach der Enttäuschung mit der Gelelektrophorese gebessert hat. Auf alle Fälle bin ich gut gelaunt durch dichte Schneeflocken nach Hause gefahren und anschließend noch durch das mit Lichtern erleuchtete und das sich langsam in eine Schneelandschaft verwandelnde Kopenhagen gelaufen. Auch der Samstag war vom Schnee bestimmt, allerdings schien dazu die Sonne und kein Wind hat geblasen. Auch der Sonntag wartete mit wunderschönem Winterwetter auf mich.

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Und das wollte ich natürlich ausnutzen und so bin ich mit meinem kleinen lila Fahrrad dick eingemummelt am Meer entlang nach Charlottenlund gefahren, um dort das Aquarium zu besichtigen. Der Eintritt war ganz schön teuer (100 Kronen = 12,50 €) und so habe ich natürlich auch große Erwartungen gehabt. Die wurden allerdings nicht erfüllt. Das Aquarium ist sehr klein und hat keine Haie und nur ganz kleine Aquarien mit Salzwasserfischen und Fischen aus der Region. Am Eingang hieß es wenigstens, dass man auch Fische anfassen kann. Aber die Fische zum Streicheln waren auch enttäuschend,  Baby-Schollen und kleine Krabben, was für kleine Kinder vielleicht ganz spannend ist, aber mich jetzt nicht unbedingt in Begeisterungsstürme ausbrechen liess. Und so war ich nach 45 Minuten auch schon mit dem Rundgang fertig. Um meine Stimmung ein bisschen anzuheben, habe ich mir einen Kaffee im aquariumseigenen Cafe gegönnt, den ich mit Blick aufs Meer genossen habe. Gleich zurückfahren wollte ich dann allerdings auch nicht und so habe ich einen Spaziergang am Meer entlang gemacht. Mit Blick auf Schweden und der Öresundbrücke im Rücken, mit Sonnenschein und  Schnee, und kein Lüftchen hat dazu geweht. Leider führt die Hauptstrasse genau am Fussgängerweg und dem Meer entlang. Und plötzlich dachte ich, ich bin in Finnland, jedenfalls kenne ich das nur aus Reportagen über Finnland. 3 nackte Männer sind vor mir über den Weg gerannt und haben sich in den Öresund gestürzt, in den bitzelkalten Öresund, um dann nach nicht mal einer Sekunde wieder heraus zu kommen. Ich habe verlegen zu Boden geschaut, um nicht versehentlich woanders hin zu schauen. Und doch musste ich grinsen, obwohl mir ja schon allein vom zuschauen eiskalt wurde. Da die Sonne dann schon langsam am untergehen war, und mir dann wirklich kalt wurde, habe ich mich auf den Rückweg gemacht. Und da ich jetzt neue Lichter für mein kleines lila Fahrrad habe, um auch Nachts sicher auf den Strassen von Kopenhagen unterwegs zu sein, habe ich die heute gleich mal ausprobiert.

Anpassungsprozess

Posted in Studentenleben on November 23, 2008 by going2denmark

Jetzt bin ich genau 7 1/2 Wochen in Kopenhagen und fühle mich wie zu Hause. Allerdings kann ich noch nicht sagen, dass der Anpassungsprozess abgeschlossen ist, aber ich bin auf einem guten Weg. Durch mein kleines lila Fahrrad bin ich so mobil wie alle Kopenhagener und so falle ich in der Masse an Fahrradfahrern gar nicht mehr auf. Ausserdem trinke ich meinen Tee seit ich hier bin ohne Zucker und nutze die 3 Pausen während eines Arbeitstages jetzt konsequent aus. Im Moment habe ich ja eh nicht viel zu tun…Und, seit Freitag trinke ich auch dänisches Bier, Carlsberg. Es ist ein gutes Bier, allerdings kann man es wie Wasser trinken, da ihm die bittere Note ein bisschen fehlt. Und nun habe ich einen weiteren Schritt in Richtung Anpassung gemacht. Ich habe mir Gummistiefel gekauft, die man hier in Kopenhagen definitiv braucht. Je bunter desto besser. Meine sind rot mit silbernen Punkten. Rosa gemusterte Gummistövle wollte ich nämlich definitiv nicht. Und wenn ich jetzt noch meine Hose in die Stiefel stecke, bin ich eine waschechte Kopenhagenerin.

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Enttaeuschungen

Posted in Studentenleben on November 19, 2008 by going2denmark

Heute ist irgendwie nicht mein Tag, und auch das Wetter ist so trueb wie meine Stimmung im Moment.

Der Morgen hat angefangen wie jeder Morgen der letzten zwei Wochen. Ich wollte einfach nicht aus meinem warmen, kuscheligen Bett aufstehen und haette ich gewusst, was der Tag heute Fuer Enttaeuschungen, eigentlich nur eine, bringt, waere ich doch wirklich besser im Bett geblieben. Mit meinem kleinen lila Fahrrad ging es in Richtung Institut. Doch schon nach 500 m hat mich ein Polizeiauto ueberholt, und dann noch eines und noch eines. Und 500 Meter weiter war dann die Strasse ploetzlich vollkommen gesperrt. Kein Durchkommen, weder fuer Autos noch fuer Fahrradfahrer. Und man konnte sich schon denken warum, denn es gab ein riesiges Aufgebot an Polizei- und Krankenwagen. Ich musste dann einen Umweg fahren und Gott sei Dank hatte ich einen Fahrradfahrer vor mir, der in die gleiche Richtung wie ich musste und mich durch kleine Strassen wieder auf meinen richtigen Weg gefuehrt hat. Einige viele Fussgaenger und Fahrradfahrer sind stehen geblieben um zu schauen was da los ist. Aber ich bin schnellst moeglich weiter gefahren, da schon alleine das Bild der vielen Polizisten und Krankenwagen alleine ausgereicht hat, um sich vorstellen zu koennen, wie schlimm der Unfall sein musste. Und das Bild hat mich auch den ganzen Tag nicht mehr losgelassen…

Im Institut hab ich dann an meinen Isolaten von Yersinia weitergearbeitet und war richtig stolz, dass ich fertig wurde und wir endlich den ersten Lauf der PFGE starten konnten. Alles sah soweit gut aus, aber dann…Startknopf gedrueckt und nichts passierte. Alle Kabel kontrolliert, Bedienungsanleitung gelesen und institutseigene Experten befragt, aber die Gelelektrophorese wollte einfach nicht starten. Das Ende der Geschichte ist nun, dass die Firma kontaktiert werden muss und Ersatzteile bestellt werden muessen. Das bedeutet fuer mich warten, denn was anderes kann ich im Moment nicht tun. Also ist die Laborarbeit vorerst einmal gestrichen und ich kehre mit haengenden Schultern zurueck an meinen Computer um mal wieder Literaturrecherche zu betreiben. Es haette ja alles glatt laufen koennen…

Neuigkeiten

Posted in Studentenleben on November 17, 2008 by going2denmark

Gestern war Sonntag und der ideale Tag für einen Sonntagsspaziergang. Sonne und Regen haben sich stündlich abgewechselt und ich habe eine Stunde mit Sonne für meinen Spaziergang erwischt. Ein Ziel hatte ich nicht, der Weg war das Ziel. Und doch stand ich plötzlich vor der Carlsberg Brauerei. Ich hab schon einige Brauereien gesehen, aber so eine große noch nicht, und schon das Gebäude alleine ist eine Attraktion, mit seinen Elefanten und Figuren. Über das Bier selbst kann ich nichts sagen, da ich es noch nicht probiert habe. Ich bleibe ja jetzt erst mal bei Kaffee. Aber eine Brauereibesichtigung steht auf alle Fälle seit Gestern ganz oben auf meiner Liste…

Mein Heimweg hat mich mal wieder durch Vesterbro geführt, und plötzlich stand ich vor einem Plakat und ich muss sagen ich wurde ein bisschen nervös…’Bullet for my Valentine‘ kommen nach Kopenhagen, und ich kann stolz verkünden, dass ich live dabei sein werde. Ich habe mir heute nämlich gleich eine Karte gekauft, da das Konzert schon in 2 Wochen ist. Ich freu mich wie ein kleines Kind…

Und da der Titel heute ja Neuigkeiten verspricht, gibt es eine weitere. Mein Mitbewohner ist ausgezogen. Seit knapp einer Woche kein dreckiges Waschbecken mehr, kein komischer Geruch mehr auf dem Gang und auch kein Türenschlagen mehr. So ruhig hab ich schon lang nicht mehr geschlafen. Ich hoffe nur, dass er nicht im Urlaub in Schweden ist, oder so…

Alles irgendwie ein bisschen gelber

Posted in Studentenleben on November 15, 2008 by going2denmark

Brücken haben es mir ja irgendwie schon angetan. In Lissabon die Vasco da Gama Brücke, in London die Tower Bridge und jetzt hier in Kopenhagen die Öresundbrücke. Also musste ich natürlich auch mal über die Öresundbrücke fahren, und da ich kein Auto habe, musste ich den Zug nehmen. Eigentlich ist die Zugfahrt über die Brücke recht unspektakulär, da man von ihr nicht viel mitbekommt. Erst geht’s in den Tunnel, was man vor allem am Druck auf den Ohren merkt und an den veränderten Geräuschen. Schon ein komisches Gefühl, das Meer über sich zu wissen. Weiter geht es ja dann auf der künstlichen Insel, wobei man allerdings nur Gras rechts und links sieht. Ist man dann aber auf der Brücke selbst, sieht man nur noch das Meer neben sich. Und die See ist da draussen ganz schön rau und die Wellen richtig groß. Und dann geht es plötzlich wieder in einen Tunnel und man ist in Malmö, Schweden. Allerdings erst in Malmö Süd, was mir fast zum Verhängnis wurde, da ich mit allen Touristen aus dem Zum gestiegen bin. Aber da keine Stadt, sondern nur Pampa um mich rum war, und ich das sehr seltsam fand, bin ich im letzten Moment wieder in den Zug eingestiegen, bevor sich die Türen schlossen. Zum Glück, denn die Endstation Malmö C war erst eine Station weiter. Tja, Glück für mich, Pech für die anderen Touris.

Und so war ich innerhalb von 2 Wochen 2 Mal in Schweden. Und Malmö ist dazu noch viel schöner als Helsingborg. Allerdings ist auch hier irgendwie alles ein bisschen gelber. Von den Strassenschildern bis zu den Briefkästen (die sind in Dänemark nämlich rot!). An Sehenswürdigkeiten hat Malmö nicht so viel zu bieten. Eine Kirche, die St. Petri Kyrka und Schloss Malmöhus, das aber eher einer Festungsanlage gleicht. Und da man das Schloss nicht anschauen kann, da im Inneren Museen sind und ich letztes Wochenende ja schon genug Museumsluft geschnuppert habe, war mit Sightseeing erst mal Schluss. Allerdings hat Malmö eine wunderschöne Innenstadt, die ich dann erkundet habe. Leider hat es dann zu allem Übel richtig angefangen zu regnen, und so habe ich für mich etwas sehr, wirklich sehr untypisches gemacht. Ich bin ja bekanntlich ein Vollblut-Schwabe und lebe nach dem Motto ‚gespart wird, man weiss ja nie was noch kommt‘ und trotzdem bin ich heute in ein Cafe gegangen, um vor dem Regen zu flüchten. Und da für mich ja gerade eine Zeit der neuen Erfahrungen gekommen ist, bin ich nun um eine reicher. Ich habe das erste Mal in meinem Leben Kaffee getrunken. Kein Scherz. Allerdings muss man ja erst mal klein anfangen, und so habe ich mir einen Milchkaffee bestellt und die Zuckerkonzentration kontinuierlich gesteigert, bis ich ihn richtig lecker fand. Ich glaub, das mach ich mal wieder… 😉

Nach diesem für mich zwar untypischen, aber doch sehr positiven Ereignisses, hab ich leider den nächsten Dämpfer kassiert, da ich den Rückweg zum Bahnhof nicht mehr gefunden habe. Na toll…jetzt war ich so stolz, dass mich meine Orientierung so lang nicht mehr im Stich gelassen hat und jetzt das. Dafür kenne ich jetzt alle Multikulti-Stadtviertel von Malmö und irgendwie kommt man ja immer an sein Ziel, auch wenn man ein bisschen Verspätung hat und so bin ich mit einem schwulen Zug nach Lund weiter gefahren. Wie, in Schweden gibt es schwule Züge? Ja, denn in Schweden sind die Züge lila, besser gesagt fliederfarben, von Aussen wie von Innen!!! Eigentlich hätte ich den Artikel heute besser ‚ Alles lila, oder was‘ oder ‚ Ich bin lila, und das ist auch gut so‘ nennen sollen. Aber immerhin kommen schwule Züge pünktlich an ihr Ziel. Leider war ich durch meine kleinen Umwege durch Malmö etwas später als geplant in Lund und so wurde es schon dunkel, und zwar ziemlich schnell. Auf alle Fälle weiss ich jetzt, dass mein Foto nicht für Nachtaufnahmen geschaffen ist. Aber es war trotzdem schön durch das mit Lichtern geschmückte Lund zu laufen, denn am Abend ist die Stimmung einfach anders. Lund erinnert mich sehr stark an Freising. Alles ist auf die Universität dort ausgerichtet, und ausser einem Dom und einer Innenstadt, und vielleicht noch einem Bahnhof, hat die Stadt nicht viel zu bieten. Aber genau wie Freising ist auch Lund einen Besuch wert. Ich bin ja dort hingefahren, da Lund einerseits im Reiseführer erwähnt wird und in der Nähe von Malmö ist, und andererseits viele Studenten von meiner Uni für ein halbes Jahr nach Lund zum studieren gehen. Ich bin aber weiterhin froh, mich für Kopenhagen entschieden zu haben!

Leider konnte dieser schöne Ausflug nicht positiv enden. Ich glaube ich fühlte mich noch nie so unwohl in einem Zug und ich wollte auch noch nie einen Zug fluchtartig verlassen. Aber heute war es so weit. Im Zug waren lauter betrunkene weiß angezogene Jugendliche auf dem Weg nach Kopenhagen, die gepöbelt und gegrölt haben, und zu allem Überfluss sass auch noch eine Frau mit ihren Hunden neben mir, die ständig auf mir rum geklettert sind. Ich glaube 30 Minuten sind noch nie so langsam vergangen wie heute während dieser Zugfahrt. Aber Gott sei Dank geht alles mal vorbei und ich konnte mit meinem kleinen lila Fahrrad heil nach Hause fahren…

Jeg hedder Julia

Posted in Studentenleben on November 13, 2008 by going2denmark

Das Wetter war die letzten Tage wirklich schlecht. Ich bin mindestens zwei Mal am Tag nass geworden. Am Hinweg zum Institut, auf dem Rückweg vom Institut und ab und zu auch auf dem Weg zur Kantine. Ich bin doch kein Frosch…dafür sah das Wetter heute schon besser aus, und so hab ich mich nach getaner Arbeit im Institut auf mein kleines lila Fahrrad, das mir immer noch treu ergeben ist, geschwungen um natürlich nach Hause zu fahren, aber auch um ein bisschen durch Kopenhagen zu fahren. Man muss ja jeden Sonnenstrahl ausnutzen, der durch die dicke Wolkendecke dringt. Und so kenne ich jetzt auch Vesterbro, den westlichen Stadtteil von Kopenhagen. Ich weiß jetzt, wo das Hard Rock Cafe ist, wo die Vesterbrogade hinführt und wie der Bahnhof von hinten aussieht. Leider hab ich auf meinem Weg durch Vesterbro fast die Pedale von meinem kleinen lila Fahrrad verloren, wäre fast auf die Nase gefallen und hätte schier eine Massenkarambolage von Fahrrädern verursacht. Nicht lustig…ich hab das dann als Zeichen genommen, um nach Hause zurück zu fahren, und ich bin auch heil angekommen. Allerdings musste ich dann erst mal die Pedale von meinem kleinen lila Fahrrad wieder befestigen. Gott sei Dank war in dem letzten Fresspaket meiner Eltern auch Fahrradwerkzeug!

Und ich habe eine neue Abendbeschäftigung für mich gefunden…ich lerne dänisch. Ich kann schon bis 29 zählen. Ab der 30 wird es echt schwer sich die Worte zu merken. Einfache Sätze kann ich auch schon sagen und durfte ich im Institut auch gleich vorführen. Jeg hedder Julia, jeg kommer fra Tyskland, jeg bor i Ulm. Ich glaub, das brauch ich nicht zu übersetzten…Hvor kender du Mads fra? Hvad hedder det pa engelsk?

Fed!